Urlaub, meine Seite und anderer Krams

Japanische Mode

Liebe Nähfreunde,

ich bin wieder zurück. Für vier Wochen war ich in meiner Heimat China. Es hat mir sehr gut getan, so lange wegzubleiben und von dem alltäglichen Stress hier Abstand zu nehmen.

In diesen vier Wochen habe ich nicht viel getan. Es hat die ganze Zeit fast ununterbrochen geregnet, so dass ich die meiste Zeit zu Hause geblieben bin und mich mit Büchern und Fernsehserien vergnügt habe.

Das Buch Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand* habe ich mir vor Abflug am Flughafen Frankfurt besorgt. Ohne dieses Buch wäre meine China-Reise doch etwas langweilig gewesen.

In unregelmäßigem Abstand bin ich noch zum Massage-Krankenhaus gegangen und habe medizinische Massagen, Schröpfglasstherapie und Moxibustion ausprobiert. Durch meinen Beruf und meine Hobbies, wie z. B. Nähen, habe ich seit längerer Zeit starke Nacken- und Schulterbeschwerden. Nach den Behandlungen in China, die insgesamt weniger als 50 € gekostet haben, hat der Schmerz nachgelassen. Ich fühle mich zwar nicht wie neu geboren. Aber die Ärzte in China haben mich wieder funktionsfähig gemacht. Mal schauen, wie lange dieser Zustand anhält.

Für Leidensgenossen kann ich eine Schröpfglass-Behandlung sehr empfehlen, falls ihr – wie ich – Angst vor Akkupunktur habt.

China Reisebericht 2012

So sah mein Leben aus: mit einer Schüssel Obst vor dem Fernseher

Traditionelle Chinesische Medizin

Im Massage-Krankenhaus

Ich habe zu Hause noch ein japanisches Nähbuch gefunden, das ich in den 90er gekauft habe. Lange Zeit dachte ich, dass ich das Buch verloren habe. Aber meine Mama hat es für mich gut aufbewahrt. In diesem Buch habe ich – trotz komischer Mode in den 90ern – immer noch viele Modelle gefunden, die mir sehr gut gefallen.

japanische-mode

Japanische Mode. Urheberrechte liegen bei dem jeweiligen Fotograf bzw. Verlag.

Japanische Mode – abgesehen von Lolita-Look und den völlig verrückten Stücken – hat was nettes an sich: schlicht, einfach, weiblich und schnörkellos. Das entspricht genau meinem Geschmack. Ich werde versuchen, diese Schlichtheit in meinen selbst genähten Sachen umzusetzen.

Soweit es ging, das heisst: so lange mein internetsüchtiger Vater den Platz vor dem Computer mal räumen wollte, habe ich weiter an der Seite mypatternmyfashion.com gearbeitet. Diese Seite habe ich zusammen mit Daniel aufgesetzt. Ich möchte damit für die Hobbyscheiderinnnen einen Plattform anbieten, wo deutschsprachige Schnittmusterbesprechungen hochgeladen werden können. Ich finde es sehr nützlich und lehrreich, von den Erfahrungen, die andere Näherinnen mit dem Schnittmuster gemacht haben, zu lernen.

My Pattern My Fashion

My Pattern My Fashion: ein Portal für Schnittmusterbesprechungen

Momentan sind wir in der Testphase. Es gibt noch sehr viel zu tun: die Kleidungsstücke, die ich in den letzten Jahren genäht habe, müssen noch ordentlich fotografiert und dokumentiert werden; die Grundfunktionen, die jetzt vorhanden sind, müssen weiter verfeinert werden; die weiteren Funktionen müssen eingebaut werden und und und…

Liebe Nähfreunde, ich möchte Euch herzlich einladen, beim My Pattern My Fashion vorbeizuschauen und mitzumachen. Ich lege sehr viel Wert darauf, dass diese Seite übersichtlich und einfach zu bedienen ist. Daher möchte ich sehr gerne Euer Feedback haben.

Ist diese Seite so in Ordnung?

Die Schnittmusterbesprechungen auf dieser Seite werden etwas anders angezeigt als die klassische Form mit Fragen und Antworten. Ist es für Euch O.K. oder ist es gewöhnungsbedürftig?

Gibt es Fehler und Bugs, die ich übersehen habe?

Ich wäre Euch sehr dankbar für weitere Anregungen und Anmerkungen.

2 Responses to Urlaub, meine Seite und anderer Krams

  1. Hallo:-)
    erts wusste ich gar nicht,was das für eine therapie ist,aber als ich die fotos gesehen habe- hats bei mir pling gemacht:-))
    das hat mir mama gemacht- um die erkältung auszutreiben. ich hasste das aus 2 gründen: weil ich immer angst hatte, dass die mich anzündet,weil man bevor man das glas aufsetzt auch mit feuer darein geht und dann ganz shcnell auf rücken und der 2 grund war, weil ich danach mit danach bunt war mit lila flecken:-)
    zu den 90-er schnitte:
    ich habe digital eine unmenge burdas und patrones ab 1988.
    und es gibt wahnsinnig gute und wunderschöne modelle.jetzt kommt ein aber:-)
    die schnittlinie ändert sich nach mode und das,was damals tragbar war- ist katastrofall. 1989-1990 war ich im modellierungskurs, fass alles,was ich da gelernt habe, bezog sich auf sehr breites armloch und langeschulter mit polster. was ich damit sagen will. man kann eine menge ideen als inpiration daraus schöpfen, sollte jedoch eine moderne basis als ausgang und grundlage nehmen.

  2. pimo sagt:

    Hehe… Habe keine Angst. Du wirst dabei nicht verbrannt. :-) Das mit den Flecken hast Du Recht. Habe nach der Behandlung überall aubergine-farbige Flecken am Rücken gehabt. Sah ganz schlimm aus.

    Ich kann gar keine Schnittmuster entwerfen. Habe nie gelernt. :-( Mir ist zwar auch aufgefallen, dass in den 90er die Schultern ziemlich breit waren. Wusste aber nicht, dass es von der Konstruktion her auch anders war.

    Vielen Dank für den Hinweis. :-)

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